Sternwarte "Juri Gagarin" Eilenburg


Planetarium, Turmstation und Hörsaalgebäude

Die Volks- und Schulsternwarte auf dem Eilenburger Mansberg wurde im Jahre 1964 errichtet, ein Jahr später entstand das Planetarium mit ca. 30 Sitzplätzen. Seitdem zählte die Sternwarte rund 300 000 Besucher.

Sternwarte und Planetarium Eilenburg gehören zum kommunalen Eigenbetrieb "Kultur- und Bildungseinrichtungen des Landkreises Delitzsch". Die Sternwarte wird vom Kulturraum 05 des Freistaates Sachsen sowie vom Landkreis Delitzsch gefördert.

Seit Ende 1996 verfügt die Sternwarte über ein neues, lichtstarkes und computergesteuertes Spiegelteleskop mit 305 mm Öffnung als Hauptinstrument. Die Beobachtungsmöglichkeiten wurden damit bedeutend erweitert und qualitativ verbessert.

Das Programm-Angebot ist umfangreich:

Unterricht im Planetarium

Weitere Veranstaltungen für Gruppen nach Anmeldung unter

Telefon 034 23 / 60 31 53

Beobachtungsgeräte der Sternwarte

Als Hauptinstrument dient ein 12-Zoll-Spiegelteleskop Schmidt-Cassegrain der Firma MEADE.
Im Beobachtungsturm befindet sich ein 6-Zoll-Refraktor mit 2,60 Meter Brennweite und Zeiss-Objektiv.
Außerdem stehen unter anderem 2 Sonnenfernrohre zur Verfügung:
- ein Zeiss-Refraktor 80/1200 mit Sonnenschutzfilter zur Beobachtung der Sonnenflecke im Weißlicht
- ein Vixen-Refraktor 80/910 mit Protuberanzenansatz zur Beobachtung der Sonne im H-alpha-Licht
 
Sonnenuhr Refraktor Beobachtungsturm
 
 
Die Eilenburger Sternwarte arbeitet seit vielen Jahren bei zwei wissenschaftlichen internationalen Beobachtungsprogrammen mit:

  1. Die tägliche Sonnenbeobachtung mit einem Spezialfernrohr
    Dabei werden Aktivitätserscheinungen in der Photosphäre der Sonne (Sonnenflecke) beobachtet und protokolliert. Mit Hilfe dieser Beobachtungen wird die Sonnenflecken-Relativzahl bestimmt und diese an das Solar Influences Data Analysis Center (S.I.D.C.) in Brüssel gemeldet.
  2. Die Messung von Sternbedeckungen am Mondrand
    Gemessen und protokolliert werden Eintritte und Austritte sowie streifende Sternbedeckungen am Mondrand. Die Daten werden an das International Lunar Occultation Centre (ILOC) in Tokio übermittelt.

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Letzte Änderung am 08.11.2007